Eine integrierte Unternehmensplanung beantwortet die Fragen, an denen Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen hängen: Wie entwickeln sich Ergebnis und Liquidität, welche Effekte haben die geplanten Maßnahmen, und reicht die Finanzierung über den Planungshorizont. Die Integration ist dabei kein methodischer Selbstzweck. Erst die Verknüpfung von Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsrechnung macht sichtbar, was eine isolierte Ergebnisplanung verbirgt: Working-Capital-Effekte, Investitions- und Tilgungslasten und die tatsächliche Liquiditätswirkung jeder Annahme. In Sanierungssituationen ist die integrierte Planung zudem formale Voraussetzung, vom IDW-S6-Gutachten bis zum Finanzierungsantrag.

Neben der Erstellung eigener Planungen steht die Plausibilisierung bestehender Planungen: die unabhängige Prüfung von Annahmen, Methodik und Konsistenz im Auftrag von Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien. Der Maßstab ist immer derselbe: Sind die Umsatzannahmen mit Auftragsbestand und Markt vereinbar, ist die Kostenstruktur vollständig abgebildet, sind Maßnahmeneffekte einzeln hergeleitet statt pauschal unterstellt, und hält die Planung auch dann, wenn einzelne Annahmen reißen. Szenario- und Sensitivitätsanalysen gehören deshalb zum Standard, nicht zur Kür: Wer nur den Base Case kennt, kennt seine Risiken nicht.

Wir erstellen und plausibilisieren integrierte Planungen für Unternehmen in Transformation, Sanierung und Wachstum, unter Zeitdruck ebenso wie im geordneten Planungsprozess. Unsere Modelle sind auf Nachvollziehbarkeit gebaut: treiberbasiert, monatsgenau in der Liquidität und so dokumentiert, dass Banken und Investoren jede Annahme prüfen können. Aus zahlreichen Gutachten- und Finanzierungsprozessen wissen wir, welche Fragen Finanzierer stellen, und beantworten sie, bevor sie gestellt werden. Nach der Erstellung bleibt das Modell im Unternehmen einsatzfähig: als Steuerungsinstrument mit laufendem Plan-Ist-Vergleich, nicht als einmaliges Rechenwerk für den Kreditantrag.

  1. Aufnahme der Ist-Situation

    Analyse der bestehenden Finanz- und Planungsunterlagen, Aufnahme der Geschäftslogik und Definition der relevanten Werttreiber

  2. Aufbau des integrierten Planungsmodells

    Verknüpfung von Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsrechnung zu einem konsistenten, treiberbasierten Modell mit monatsgenauer Liquiditätssicht

  3. Plausibilisierung der Annahmen

    Prüfung der Planungsparameter auf Realismus und Konsistenz: Umsatz gegen Auftragsbestand und Markt, Kosten gegen Struktur und Maßnahmen, Investitionen gegen Kapazitätsbedarf

  4. Szenario- und Sensitivitätsanalysen

    Abbildung von Base-, Best- und Worst-Case sowie der kritischen Einzelsensitivitäten mit ihren Auswirkungen auf Ergebnis, Liquidität und Covenants

  5. Berichterstattung und Verankerung

    Aufbereitung der Ergebnisse für Management, Banken und Investoren sowie Übergabe des Modells in die laufende Steuerung mit Plan-Ist-Vergleich

Tobias Passberger

„Eine integrierte Unternehmensplanung ist mehr als ein Zahlenwerk – sie ist die Landkarte für die Zukunft. Mit unserer Erfahrung stellen wir sicher, dass Planungen realistisch, nachvollziehbar und für Investoren wie Banken überzeugend sind.“

Tobias PassbergerSenior Advisor | Beirat
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