Operational Excellence wird häufig als Methodenlehre verstanden, entscheidend ist sie als Ergebnisdisziplin. Die Frage lautet nicht, welche Prozesse sich optimieren lassen, sondern welche Maßnahmen den größten Effekt auf Ergebnis und Liquidität haben und in welcher Reihenfolge sie umzusetzen sind. In Restrukturierungssituationen kommt der Faktor Zeit hinzu: Potenziale müssen in Wochen identifiziert und quantifiziert sein, weil Sanierungskonzepte und Finanzierungsentscheidungen darauf aufbauen. Wachstumsphasen stellen die umgekehrte Frage, nämlich wie sich Volumen steigern lässt, ohne dass Strukturen und Kosten im Gleichschritt mitwachsen.

Die wirksamsten Hebel liegen selten an der Oberfläche. In der Produktion sind es Auslastung, Rüstzeiten, Ausschuss und Layout; in Einkauf und Materialwirtschaft Preisniveau, Lieferantenstruktur und Bestandsführung; im Footprint die Frage, ob die Standortstruktur zur heutigen Nachfrage passt oder Überkapazitäten finanziert; in der Verwaltung Prozesse, Schnittstellen und zunehmend der ergebniswirksame Einsatz von Automatisierung. Gemeinsam ist allen Hebeln: Sie entfalten ihre Wirkung erst durch Quantifizierung und konsequente Nachverfolgung. Ein Potenzial, das nicht mit Verantwortlichem, Termin und Ergebniseffekt hinterlegt ist, bleibt eine Folie.

Wir analysieren die Wertschöpfungskette mit dem Blick des Restrukturierers: priorisiert nach Ergebniswirkung, quantifiziert bis auf Maßnahmenebene und harmonisiert mit der Unternehmensplanung, damit jede Verbesserung dort ankommt, wo Banken und Gesellschafter sie messen. Die Umsetzung steuern wir über ein zentrales Transformation Management Office mit klaren Verantwortlichkeiten, Meilensteinen und laufender Effektmessung; wo nötig, gehen wir selbst in die Umsetzungsverantwortung. Und weil Effizienzprogramme regelmäßig auch Personal- und Standortfragen berühren, bringen wir die Erfahrung mit, solche Maßnahmen geordnet und rechtssicher vorzubereiten, gemeinsam mit den zuständigen rechtlichen Beratern.

  1. Analyse der Wertschöpfungskette

    Identifikation von Ineffizienzen und Kostentreibern über alle Bereiche, von Produktion und Einkauf über Logistik bis zur Verwaltung

  2. Ableitung und Priorisierung der Maßnahmen

    Entwicklung konkreter Initiativen zur Senkung fixer und variabler Kosten, priorisiert nach Ergebniseffekt, Umsetzbarkeit und Zeithorizont

  3. Quantifizierung und Planungsintegration

    Bewertung der Einsparpotenziale je Maßnahme und Überführung in die integrierte Unternehmensplanung als Grundlage für Finanzierer und Gesellschafter

  4. Aufbau eines Transformation Management Office (TMO)

    Einrichtung einer zentralen Steuerungseinheit, die Maßnahmen bündelt, Fortschritte und Effekte misst und transparent gegenüber Management und Stakeholdern berichtet

  5. Umsetzung und Verankerung

    Begleitung der Organisation bis in die Umsetzung, Absicherung der Effekte im Regelbetrieb und Befähigung der Verantwortlichen im Unternehmen

Pascal Stumpf

„Ein Einsparpotenzial ist erst dann etwas wert, wenn es einen Verantwortlichen, einen Termin und einen messbaren Effekt hat. Alles davor ist eine Folie.“

Pascal StumpfManaging Director
Get in touch

Sie benötigen weitere Informationen oder eine erste Einschätzung?

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie individuell und vertraulich.