Künstliche Intelligenz ist im Mittelstand angekommen, die Ergebniswirkung vielerorts noch nicht. Zwischen Pilotprojekten und produktivem Einsatz liegt in den meisten Unternehmen eine Lücke: Anwendungsfälle werden nach technischer Machbarkeit statt nach EBITDA-Wirkung ausgewählt, Datengrundlagen sind unzureichend, und die Verantwortung für Ergebnisse bleibt ungeklärt. Für Beteiligungsgesellschaften ist das eine doppelte Herausforderung. Einerseits erwarten Investoren und Käufer zunehmend eine belastbare Antwort auf die Frage, wie ein Portfoliounternehmen KI nutzt. Andererseits bindet jedes Projekt ohne Ergebniswirkung Management-Kapazität, die im Wertsteigerungsplan fehlt.

Wir behandeln künstliche Intelligenz als das, was sie im Beteiligungskontext ist: ein Werthebel unter mehreren, der sich denselben Kriterien stellen muss wie jede andere Maßnahme. Ergebniswirkung, Umsetzbarkeit und Zeithorizont. Die größten Potenziale liegen im Mittelstand selten in spektakulären Anwendungen, sondern in den arbeitsintensiven Kernprozessen: Angebotserstellung und Vertriebsunterstützung, Auftragsabwicklung und Dokumentenverarbeitung, Einkauf und Disposition, Finanzbuchhaltung und Reporting. Entscheidend ist die Priorisierung nach messbarem Effekt und verfügbarer Datenbasis, nicht nach technischer Attraktivität. Was den Business Case nicht trägt, wird nicht umgesetzt.

Wir arbeiten an der Schnittstelle von operativer Restrukturierung und Technologie, nicht als Systemhaus und nicht als Strategieberatung mit Schlussfolierung zum Projektende. Unsere Analyse benennt konkrete Anwendungsfälle mit quantifizierter Ergebniserwartung, die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit den Fachbereichen und ausgewählten Technologiepartnern, und die Verankerung in Reporting und Steuerung stellt sicher, dass Effekte dauerhaft messbar bleiben. Für Beteiligungsgesellschaften übersetzen wir die Ergebnisse zusätzlich in die Sprache des Exits: dokumentierte, nachweisbare Effekte statt einer KI-Folie im Verkaufsprozess.

  1. Potenzialanalyse

    Aufnahme der Kernprozesse, Bewertung von Datenverfügbarkeit und Systemlandschaft sowie Identifikation der Anwendungsfälle mit messbarer Ergebniswirkung

  2. Priorisierung und Business Case

    Bewertung der Anwendungsfälle nach EBITDA-Effekt, Umsetzungsaufwand und Zeithorizont; Festlegung einer Roadmap mit klaren Ergebniszielen

  3. Pilotierung

    Umsetzung der priorisierten Anwendungsfälle in abgegrenzten Piloten mit definierten Erfolgskriterien und kurzen Entscheidungszyklen

  4. Skalierung und Verankerung

    Ausrollen erfolgreicher Piloten in die Fläche, Anpassung von Prozessen und Verantwortlichkeiten sowie Befähigung der Mitarbeiter in den Fachbereichen

  5. Messung und Steuerung

    Verankerung der Effekte in Reporting und Zielsystem, laufende Erfolgsmessung und Dokumentation der Ergebniswirkung bis zur Exit-Reife

Pascal Stumpf

„Die Frage ist nicht, ob ein Portfoliounternehmen KI einsetzt, sondern ob der Effekt in der Ergebnisrechnung ankommt. Alles andere ist ein Pilotprojekt, das Kapazität kostet."

Pascal StumpfManaging Director
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